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Bühne frei

Passionsspiel an Karfreitag, 16:30 Uhr

Autorin des Stücks „Eine geheimnisvolle Nacht im Garten“ ist Pfarrerin Baltes selbst. Das Stück sollte sowohl zu den Kindern als auch zu den Anforderungen des Bildungsplans passen. Baltes: „Die Passionsgeschichte ist kein leichter Stoff. Die Kinder wären emotional überfordert, selbst den sterbenden Jesus spielen zu müssen oder die Soldaten, die ihn ans Kreuz nageln.“ Die Geschichte wird deshalb aus einem ungewöhnlichen Blickwinkel erzählt: Die Tiere und Pflanzen im Garten Gethsemane erleben das Geschehen mit und kommentieren es.

In der Bibel wird berichtet, dass Jesus oft abends in die Natur ging, um zu beten. Daher erwarten in diesem Stück die Blumen, Vögel und anderen Tiere ihn dort schon. Sie wundern sich, warum Jesus so traurig aussieht, sind enttäuscht, wenn die Jünger nicht mit ihm wachbleiben und erleben ihre Hilflosigkeit, als Jesus gefangen genommen wird. Berichterstatter von der Kreuzigung sind drei Raben.
Begeistert krähen und krächzen die Kinder und proben in Kleingruppen ihre Rollen. Sie üben zum Beispiel, die Gefühle der Blumen über die Körperhalten zu transportieren, richten sich auf oder lassen schlapp die Arme hängen. Und beschäftigen sich anhand der Raupen, die anfangs durch den Garten kriechen, später aber verpuppt und wie tot an den Blättern hängen, auch mit einem Symbol der Auferstehung.

Die Idee eines solchen „Passionsspiels“ kommt aus Radebeul in Sachsen. Dort gehört ein Passionsspiel genauso wie das Krippenspiel zum Gemeindeleben.

 

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